Linux - eine unendliche Geschichte

Ich hab hier ja schon eine Seite zu dem Thema, aber nach einigen Wochen des fast schon exzessiven Distrohopping bin ich, was Linux angeht, echt fertig.
Aus "ey, ich hab Ferien und kann mal was ausprobieren" sind unglaubliche Installationen geworden. Diese Distributionen landeten nach oft kurzem Test wieder im Papierkorb, wo ich sie umgehend wiederherstellte und noch einmal probierte, weil ich meinte, etwas ungemein Wichtiges übersehen zu haben und sie doch die Richtige für mich wäre:
Peppermint (die schönste XFCE Distri)
SparkyLinux
Spirallinux
Cachyos (warum der Hype?)
Q4OS (der schnellste Software-Installer)
Linuxmint
MXLinux
TuxedoOs (sollte die neue Version ohne Snap kommen, hmmm, wer weiß)
Kubuntu (läuft, mag aber keine Snaps)
NeptuneOs (nur super kurz)
PopOS (mag mich nicht)
Siduction (ich will, aber sie nicht, warum auch immer)
Leap (ich werde mit dem rpm Format nicht warm😳
Verrückt, wenn ich das so sehe.
Gelandet bin nach einigem Hin und Her bei SparkyLinux, der Semi-rollenden Ausgabe.
Bisher hatte ich mit rollenden Distribution kein Glück, irgendetwas hakte oder Updates führten zu Problemen. Dabei schließe ich nicht aus, dass der Idiot dabei vor dem Bildschirm saß😀 und die Distribution völlig unschuldig war.
Warum die rollende Version? Der Wunsch nach aktuellen Programmen, nicht mehr und nicht weniger. Ob ich das wirklich brauche, sei dahingestellt. Aber der Gedanke, dass z.B. die Email Software vielleicht schon ein Jahr abgehangen und bis zum Ende der normalen Debian Ausgabe somit deutlich über zwei Jahre alt ist, stört mich manchmal. Ich weiß nicht wirklich, wie gut Fehler für die älteren Versionen behoben werden. Und der Plasma Desktop ist im stetigen Wandel, da ist es vielleicht wichtiger, up-to-date zu bleiben. Oder alles bricht zusammen, wer weiß🙏
So vertraue ich gerade SparkyLinux mit Plasma Desktop, bis jetzt läuft alles fast reibungslos. Die Updates geschehen automatisch, ich grätsche da mal nicht rein. Bin gespannt, wie lange das gutgeht. Ommmmmmmmmm...
Der Notfallplan ist Q4OS, für und mit Plasma perfekt, man kann ein super minimales und individuelles Linux aufspielen. Dank der Synology schaffe ich eine Neuinstallation in unter einer Stunde, so nebenher. Ein kleiner Trost.
Sollte ich noch erwähnen, dass ich auch alle Desktops durchprobierte? 😁
Mate würde ich gerne verwenden, aber anscheinend verläuft sich da alles im Sand. Schade, die Entwicklung stagniert wohl.
Da ich ein tolles Matebook günstig erstanden habe, brauche ich einen Desktop, der 3000 x 2000 sauber auf 150% skaliert. Und da haben wir das Problem - nur Plasma macht das perfekt. Alle anderen machen Probleme, zumindest habe ich sie nicht richtig scharf hinbekommen, oder das die Titelleisten noch klickbar waren. Schade.
XFCE hat einige tolle Eigenschaften, aber das würde hier nur auf meinem PC gehen. Und zwei verschiedene Desktops mag ich nicht. Und - ein weiterer für mich gewichtiger Vorteil für KDE ist Dolphin.
Gegen ihn sind alle anderen Dateimanager irgendwie in der Optik zu altbacken, wie gesagt, für mich. Die gruppierte Ansicht ist so übersichtlich, das bekommt kein Anderer hin. Schade. Oder lange Dateinamen anpassen...
Zurück zum hopping - wenn ich darüber nachdenke, wie viel Zeit ich schon investiert habe - oh mein Gott.
Die Kiste soll für mich arbeiten, nicht umgekehrt. Man könnte meinen, Linux ist das TikTok für die Alten🥺 Die Jugend wischt, und ich wische die Distibutionen immer wieder weg.
Wie war das? Nachbar`s Kirschen schmecken immer besser...


